ASB Diepholz und Autohaus Rape arbeiten zusammen

Wenn es draußen dunkler wird, rückt das Thema Sicherheit wieder in den Focus. Daher hielt der ASB für die Kunden des Autohauses Rape ein spezielles Angebot bereit.

Wie befreit man eine verunfallte Person aus einem PKW? Manfred Arndt, Ausbilder beim ASB Diepholz, zeigt, wie’s geht.
Foto: ASB/Oeverhaus

"60 % aller Unfälle passieren im privaten Umfeld", betonte der Ausbilder des Arbeiter-Samariter-Bundes Diepholz, Manfred Arndt. In vielen Fällen sei daher die erkrankte oder verletzte Person bekannt. Dennoch: 80 % aller Deutschen kümmern sich nicht um Verletzte, selbst wenn sie einen Unfall bemerkt haben! Eine erschreckend hohe Zahl. Die Teilnehmer eines speziellen Kurses für Kunden des Autohauses Rape wollten sich mit diesem Zustand nicht zufrieden geben. Während in der Werkstatt nebenan ihre Fahrzeuge einem Lichttest unterzogen wurden, nutzten sie die Gelegenheit, ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen.

Unfälle meist im privaten Umfeld

Anhand der "Rettungskette" demonstrierte Manfred Arndt den Teilnehmern, wie und in welcher Reihenfolge sie im Notfall vorgehen sollen. Bald schon entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Viele der gestellten Fragen konnten bereits von den Teilnehmern selbst beantwortet werden. Für weitergehende Informationen stand dann Manfred Arndt zur Verfügung, der aus eigener Erfahrung als Helfer im Sanitätsdienst berichten konnte.

Praktische Übungen

An einem bereitgestellten Fahrzeug erläuterte Manfred Arndt, wie im Notfall ein Verunfallter aus einem PKW befreit werden kann. Die Teilnehmer konnten auf diese Weise die entsprechenden Handgriffe üben. Und für den Fall, dass der Verunfallte nicht aus dem PKW befreit werden kann, hatte Manfred Arndt einen wichtigen Rat: "Halten Sie Körperkontakt. Legen Sie zum Beispiel Ihre Hand auf die Schulter. Das beruhigt das Unfallopfer und ist ebenfalls eine wichtige Erste-Hilfe-Maßnahme."