Rasselbande wirft Kinder raus!

Es hat Tradition. Immer am letzten Tag vor den Sommerferien steht für die angehenden Schulkinder ein besonderes Ereignis an.

Zum Endes des Kindergartenjahres werden die angehenden Schulkinder standesgemäß "rausgeworfen".
Foto: ASB/Oeverhaus

Für den großen Moment ist alles vorbereitet: Die Zufahrt und die Eingangstür sind bunt geschmückt, die Doppeltür zur Turnhalle ist weit geöffnet, in der Tür steht ein Sprungkasten und davor eine dicke blaue Sprungmatte.

Eltern sind mit dabei

Nun fehlen nur noch die Kinder, die nach den Sommerferien eingeschult werden. Sie stellen sich in einer Reihe hinter dem Sprungkasten auf, während sich ihre Eltern um die Sprungmatte versammeln, um das Spektakel aus nächster Nähe zu betrachten.

Nacheinander wagen die Kinder den Sprung in die Tiefe

Unter dem Jubel der Eltern wagt das erste Kind den Sprung in die Tiefe und landet weich auf der Sprungmatte. Die anderen angehenden Schulkinder, oder "Schu-Kis" wie sie liebevoll genannt werden, folgen in kurzen Abständen. "Das hat bei uns schon Tradition, dass wir unsere Schu-Kis sozusagen rauswerfen!", berichtet Sylvia Schmidt, Leiterin der Kindertagesstätte. Damit werden die Kinder in einen neuen Lebensabschnitt entlassen. "Wir wünschen allen ehemaligen KiTa-Kindern einen guten Start und schöne Ferien!", verabschiedet Sylvia Schmidt die Schu-Kis.