Pflegeberatung

Das neue „Pflegestärkungsgesetz (PSG)“ enthält viele Änderungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige. Dadurch ergeben sich ebenso viele Fragen: Welche Ansprüche habe ich? An wen muss ich mich mit welchem Antrag wenden? Wo bekomme ich welche Hilfsmittel? Mit der Pflegeberatung bietet der Arbeiter-Samariter-Bund in Diepholz den Betroffenen Hilfestellung bei der Suche nach den Antworten auf diese und weitere Fragen.

Pflegeberaterin Susanne Döpke erläutert im Beratungsgespräch die Änderungen des Pflegestärkungsgesetzes.
Foto: ASB/Oeverhaus

Pflegeberatung ist kostenlos!

Das neue Gesetz sieht daher eine Pflegeberatung für Pflegebedürftige und deren Angehörige vor. Die Pflegeberatung bietet den Betroffenen Hilfestellung bei der Suche nach den Antworten auf diese und weitere Fragen. Die Beratung erfolgt unabhängig und ist stets auf den Einzelfall abgestimmt. Alle Gespräche sind absolut vertraulich und finden auf Wunsch natürlich auch im häuslichen Umfeld des Pflegebedürftigen statt. Die Inanspruchnahme der Pflegeberatung ist übrigens kostenlos.

Ganz wichtig: Kontakt zu Dienstleistern und Sozialversicherung

Um eine möglichst passgenaue Versorgung der Pflegebedürftigen sicherzustellen, unterhält unsere Pflegeberaterin einen intensiven Kontakt zu den verschiedensten Dienstleistern und Einrichtungen im Gesundheitswesen wie Pflegedienste, Krankenhäuser, Tagespflege, Betreutes Wohnen, Betreute Wohngemeinschaften und selbstverständlich zu den Kostenträgern (Sozialämter, Kranken- und Pflegekassen). Der Umfang der Hilfestellung umfasst dabei nicht nur die Beratung selbst, sondern schließt die Unterstützung zum Beispiel bei der Antragstellung zur Eingruppierung in Pflegegrade bis hin zur Begleitung bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MDK) ein.

Die wichtigsten Hilfestellungen im Überblick:

  • unabhängig – vertraulich – individuell
  • kostenlose umfassende Beratung zu Leistungen der Pflege- und Krankenversicherung, auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause
  • Hilfe bei der Anpassung der häuslichen Situation an Ihren Unterstützungsbedarf
  • Hilfe bei Anträgen, z. B. Eingruppierung in Pflegegrade, Sozialhilfe
  • Begleitung bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MDK)
  • Vermittlung von Dienstleistungen (Pflegedienste) und Betreuungsangeboten (Pflegeheime, Tagespflege, Betreutes Wohnen...)
  • Vermittlung von Hausnotruf, Fahrdiensten oder Essen auf Rädern

Weitere Informationen zur Pflegeversicherung und zum Pflegestärkungsgesetz finden Sie unter "Wir stärken die Pflege".