Aktion „Kältehilfe“

Gerüstet für die kalte Jahreszeit

Die bundesweite Aktion „Kältehilfe“ ging in die nächste Runde. Diesmal verteilte der Arbeiter-Samariter-Bund 2500 Schlafsäcke und auch Diepholz war mit dabei.

Entsprechend seinem Motto „Wir helfen hier und jetzt“ hat der Arbeiter-Samariter-Bund am 29. November, seinem 130. Geburtstag, bundesweit mehr als 2.500 Schlafsäcke und Hygienesets an Obdachlose verteilt.

„Mehr als 50.000 Menschen in Deutschland leben dauerhaft auf der Straße. In den Notunterkünften gibt es vor allem in der kalten Jahreszeit nicht genug Plätze für alle Bedürftigen“, erklärte ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch die Aktion im Vorfeld. „Schnell und pragmatisch helfen, das war schon vor 130 Jahren unser Ansinnen und so wollen wir auch heute helfen. Deshalb verteilen wir in 40 Städten Schlafsäcke und Hygienesets.“ Die strapazierfähigen Schlafsäcke sollen laut Bauch vor allem den Menschen helfen, die für die kalte Jahreszeit keine Unterkunft finden oder von deren Vorteilen nicht zu überzeugen sind. Ergänzt wird das Angebot durch praktische Hygienesets, die alles Notwendige wie etwa Zahnbürste, Zahnpasta, Duschbad und Shampoo enthalten.

Auch im Raum Diepholz sind einige Menschen ohne festen Wohnsitz. Für den ASB Kreisverband Diepholz war es deshalb selbstverständlich, sich an der Kältehilfe-Aktion zu beteiligen. „Hier geht es um unsere Kernkompetenz: Menschen in Not zu helfen. Hier und jetzt“, begründet Geschäftsführer Mathias Salomé die Initiative.

Zu diesem Anlass hat der ASB eng mit der Kirchenkreissozialarbeit im Diakonischen Werk zusammengearbeitet, die seit 22 Jahren die Übernachtungsstelle „RastHaus“ betreibt. Etwa 120 Wohnungslose übernachten hier pro Jahr. Insgesamt fünf Schlafplätze plus sanitäre Einrichtungen stehen zur Verfügung. Leiter Rüdiger Fäth ist begeistert von der Aktion: „Direkte Hilfe, ohne viel Bürokratie und Formalismus ist uns mit das oberste Ziel im RastHaus.“ so der evangelische Diakon und Sozialarbeiter. „Dabei sind wir gerne zur Zusammenarbeit mit dem ASB bereit. Umso mehr, da es sich um wirklich notwendige und brauchbare Utensilien für unsere Gäste handelt!“

 

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